Newsletter September 2011
Newsletter September 2011
Inhalt des Newsletters:
1. Vorbereitet auf den Winter?
2. Die Wahrnehmungswelt der Verstorbenen, Teil 1: Der Sterbeprozess
1. Liebe Freunde unserer Arbeit!
Vorbereitet auf den Winter?
Es ist September, eine Zeit, das Fazit zu ziehen: Wie war deine Ernte dieses Jahr?
Haben deine Bäume geblüht und Früchte getragen?
Ist deine Saat aufgegangen?
Hatte dein Vieh Gelegenheit, sich rund zu fressen, damit es vorbereitet ist?
Und du Freund/in, hattest du Zeit, Kraft zu tanken und Vorräte zu sammeln für die Zeit der kalten Nordwinde?
Ja, so fragte man einander in alter Zeit, wenn der September die ersten rauen Winde brachte und eine Ahnung des bald kommenden Winters zu spüren war. Heute ist das so unwichtig: Unsere Vorräte können wir täglich neu im Supermarkt ergänzen, unsere Kraft jederzeit stärken.
Ist das so? Ja, materiell haben wir Möglichkeiten, wie es nie zuvor Generationen unserer Vorfahren in dieser Weise hatten.
Jedoch: Es gibt wieder Armut in unserem Land, die wirklich guten Jahre scheinen vorbei: Altersarmut, Kinderarmut sind wieder Themen in unserer Gesellschaft. Wie es um eine Gesellschaft bestellt ist, sieht man an ihren schwächsten Gliedern. Und fast scheint es, als würde ein Hauch “Eiszeit” den ersten Reif zurück in unser Land tragen.
Es gibt ganze Länder, die am Rand des existenziellen Absturzes stehen. Es gibt deutliche Zeichen dafür, dass die alte Devise “Alles geht! Easy going” vorbei ist. Wir spüren, dass sich unser Alltag verändert!
Ganz egal, wohin wir schauen: Ob wir unseren Blick auf die Wirtschaft weltweit werfen oder auf die immer deutlicher werdenden Auswirkungen des Klimawandels oder auf allgemeine Werte, es scheint, als wäre der Wandel, dem wir entgegengehen, so umwälzend wie eben jener, den der Herbst in die Natur bringt.
Wandel und Umwälzungen machen uns, sobald wir die ersten Zeichen davon wahrnehmen, schlicht und einfach Angst. Diese Angst steckt so tief in unserem kollektiven Unbewussten, dass wir so intuitiv auf umwälzende Veränderungen reagieren.
Jahrtausende lang garantierte genau diese Angst vor dem, was sich wandelt, unser Überleben als Menschheit, ganz besonders in unseren Breiten. Wer auf den Winter nicht vorbereitet war, der musste nicht selten mit dem Leben dafür bezahlen.
Angst allein allerdings wäre nicht ausreichend gewesen, um sich gut durch den Winter zu bringen. Aus der intuitiven Angst mussten Handlungen erwachsen, die den Charakter der Vorsorge hatten. Dem Winter wurde im September begegnet: Die Ernte wurde gesichert, Vorräte gelagert für die entbehrungsreiche Zeit.
Was ist mit uns heute? Die Angst vor dem, was sich wandeln mag, die haben wir natürlich genauso wie unsere Ahnen. Und die Medien unterstützen diese Zukunftsängste nicht weniger als jene Anhänger von Endzeitpropheten es tun.
Aber können wir diese Angst vor einer unberechenbaren Zukunft wandeln in die Kunst der Vorsorge?
Das ist die Frage!
Können wir die Auswirkungen des Klimawandels stoppen oder die der scheinbar völlig unbeherrschbaren Finanzmärkte? Können wir die Auswirkungen von Rohstoffknappheit oder politisch extremistischen Tendenzen Einhalt gebieten? Solange es ZEIT ist?
Der Einzelne sicher nicht.
Aber wie bereitet man sich dann vor auf das, was da kommen mag?
Neulich fand ich eine Homepage, in der Überlebensstrategien standen: Mitgeteilt wurde vom Fluchtrucksack, den man nach einer vermeintlichen Verschiebung unserer Erdachse braucht, bis zu Ratschlägen, mit welchen Edelmetallen man sich vorsichthalber vor den Auswirkungen eines Börsenabsturzes schützt.
Da war alles Mögliche an “Maßnahmen” aufgeführt.
Ziemlich übertrieben?
Ja, sicherlich, vor allem aber ziemlich unbrauchbar! Denn was immer passieren KÖNNTE in der unberechenbaren Zukunft: Niemand könnte ALLEIN in einer solchen Phase überleben.
Ich finde es sehr bemerkenswert, wie wenig darüber nachgedacht wird, dass unsere ungelösten Probleme durch eine intakte Gemeinschaft zu bewältigen wären! Aber genau das Fehlen dieser Gemeinschaft wird nicht als Gefahr gesehen.
Wenn Kinder in unserer Gesellschaft so arm sind, dass sie weder angemessene Kleidung noch Nahrung bekommen, dann liegt das nicht nur an unserem Arbeitsmarkt oder Sozialsystem. Das liegt auch daran, dass wir uns als Einzelne nicht solidarisch begreifen.
In einer meiner Nachbarstädte zum Beispiel, in Moers, fährt zweimal in der Woche ein Essens-Bus durch die Straßen, in denen die sozial Schwachen leben. Gaststätten und Restaurants kochen ehrenamtlich im Wechsel für Kinder aus armen Familien vollwertige und kindgerechte warme Mahlzeiten. Und die wird in diesen umgerüsteten Bussen an bedürftige Kinder ausgeteilt.
Bei den Menschen, die das tun, ist auch ein Wandel passiert, ein GUTER WANDEL. DAS ist die Art, wie wir den Veränderungen der Zeit begegnen müssen: Wir müssen unsere Gemeinschaftsfähigkeit wieder entdecken.
Was in alter Zeit galt, gilt wieder: Wenn es Winter wird, muss man zusammenrücken.
Uns hilft kein noch so gut ausgerüsteter Überlebensrucksack, wenn wir in einer Welt voller gegenseitigem Misstrauen versuchen sollten, zu überleben. Zusammenhalt, das ist die einzige Art von Vorsorge, die jeder von uns – egal, wo er steht in dieser Gesellschaft – wirklich treffen kann.
Nein, ich meine keine Spendengelder zu Weihnachten, ich meine da, wo wir stehen, an dem Platz, den uns das Leben zugewiesen hat, die eigene soziale Mitverantwortung für den Nächsten, der da ist, wahrzunehmen. Das ist unspektakulär und doch könnte so viel bewegt werden. Und jedes Handeln in diese Richtung kann persönliche Angst vor der Zukunft lindern. Das erfordert allerdings Achtsamkeit für die Bedürfnisse des anderen.
Es stimmt: Ich als Einzelne kann an den globalen Veränderungen wenig tun. Aber ich kann Vertrauen schaffen in etwas, das so viel stärker ist als Schwierigkeiten und Nöte: in die Fähigkeit des Menschen, in der Not zusammenzuhalten. Das können wir! Jeder Mensch ist dazu fähig, es sei denn, er ist körperlich oder psychisch zu krank.
Kleine Dinge tun: Der gehbehinderten Nachbarin zum Beispiel beim Einkauf helfen und sie so vor dem Altersheim bewahren.
Oder dem kranken Kollegen zuhören, weil er sonst niemanden hat, der dies tut.
Oder auch einfach nur dem eigenen Partner danken, weil er zu mir hält trotz meiner Fehler.
Oder dem eigenen Kind sagen: Ich bin froh, dass du lebst!
So kleine Dinge, sie kosten höchstens etwas Zeit, vielleicht auch etwas Mut. Aber sie sind es, die uns auf die Umbrüche innerlich vorbereiten.
Alles geht! Easy going!
Ja, vorausgesetzt, wir besinnen uns auf das, was der Winter den Menschen immer gebracht hat: die Zeit, näher zusammenzurücken!
Was wäre eigentlich, wenn jeder, der dies liest, seinem Nächsten (wer immer das auch ist) genau das gibt, was er sich selbst an dessen Stelle wünschen würde? Es würde sich etwas verändern, ein wenig nur, aber immerhin in die richtige Richtung.
Und was wäre, wenn JEDER Mensch auf dieser Welt das tun würde? Dann würden aus Wüsten blühende Landschaften und die Angst vor dem Winter hätte ein Ende.
In diesem Sinn: Lasst uns Vorsorge treffen.
Nein, nein, ich glaube nicht, dass unsere Erde aus der Rotationsachse springt. Auch nicht im Jahr 2012! Ich glaube auch nicht, dass wir alle verarmen werden. Und auch nicht, dass man bald auf dieser Erde nicht mehr leben kann. Aber ich glaube daran, dass wir als Menschen – als Einzelner genauso wie als Gemeinschaft – zu unserem Grundwesen zurückfinden müssen.
Alle Menschen werden getragen von zwei Grundstrebungen: Der Suche nach persönlichem Glück und der Möglichkeit, das eigene Mitgefühl leben zu können. Ersteres haben wir als Kollektiv zu sehr und zu einseitig praktiziert, darum wird es wichtig werden, nun vermehrt der zweiten unserer Strebungen zu folgen.
Lasst uns nicht warten, bis andere anfangen, lasst es uns einfach tun.
Und wer weiß: Vielleicht wird es der beste Winter, den wir je hatten?
2. Die Wahrnehmungswelten der Verstorbenen
An dieser Stelle möchte ich einen neuen Zyklus beginnen und nach und nach über die Wahrnehmungen der Verstorbenen berichten.
Ich werde oft nach den Erlebnismöglichkeiten der Verstorbenen gefragt und stelle dabei immer wieder fest, dass es eine Unzahl von völlig überflüssigen Ängsten, Sorgen und Vorurteilen gibt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle etwas mehr von meinem Wissen weitergeben.
Beginnen möchte ich mit dem Sterbeprozess.
Der eine oder andere hat sicherlich schon von Nahtoderlebnissen gehört oder gelesen. Wissenschaftlich wird das viel und kontrovers diskutiert. Dennoch lässt sich selbst von Skeptikern nicht mehr völlig verleugnen, dass sich die Erfahrungen und Berichte von Menschen, die nach Wiederbelebungsmaßnahmen zu sich kommen, in wesentlichen Punkten gleichen, obwohl sie aus völlig unterschiedlichen Kulturen und sozialen Einbindungen kommen.
Sehr oft wird beschrieben, den eigenen Körper aus einer erhöhten Position wahrgenommen zu haben. Nicht selten wird das Geschehen drum herum exakt wiedergegeben, obwohl beim Patienten zu diesem Zeitpunkt keine Hirnaktivität mehr vorhanden ist.
Was dann folgt, ist sehr unterschiedlich: Es gibt einige, die anscheinend in der Gegenwart ihres Körpers verharren. Andere beschreiben Lichtphänomene, die sie anziehen oder leuchtende Tunnel, in denen sie sich mühelos vorwärtsbewegen. Wieder andere scheinen Treppen zu ersteigen, bis sie vor einem Tor stehen, das sie durchschreiten möchten.
Und dann MÜSSEN sie zurück (was in aller Regel als sehr bedauerlich geschildert wird).
Um es klar zu sagen: Diese Menschen sind noch NICHT tot! Sie haben keinen Herzschlag und keine Atmung mehr, aber noch ist ihr Körper mit dem Notwendigsten versorgt, leben ihre Zellen und feinste Reste der Seele sind noch im Körper. Die Seele insgesamt aber, die hat sich schon gelöst. Sie nimmt ihr Selbst als außerhalb des Körpers wahr.
Und das ist ein ganz wundervoller Trost für alle, die sich Sorgen um das Wohl ihrer Verstorbenen machen. Ganz egal, ob der Tod sanft kommt oder durch äußere Gewalteinwirkung, ob der Todeskampf des Leibes für den Betrachter von außen unerträglich grausam scheint oder nicht.
Die Seele zieht sich VOR dem Unerträglichen aus dem Körper heraus. Das trifft meinen Gesprächen mit Verstorbenen nach IMMER zu. Es scheint eine Art Schutzmechanismus zu sein, der unsere Seele vor Traumatisierungen schützt, die in ihrer Folge vielleicht schwere Probleme bezüglich weiterer Inkarnationen machen würde.
Warum aber gehen einige Verstorbene NICHT ins Licht (oder Tunnel oder Tor)?
Die Gründe dafür sind individuell, es gibt keine Faustregel und es ist für den Sterbebegleiter (außer wenn er medial veranlagt ist) nicht wahrnehmbar, ob die Seele in der Seligkeit ist oder noch im “erdnahen Bereich” bleibt.
Ich kann hier nicht auf alle Eventualitäten eingehen, das würde den Rahmen dieses Briefes sprengen. Aber ich möchte betonen, dass es durchaus möglich ist, den Seelen in der Phase der endgültigen Loslösung vom Körper zu helfen. In dem wir sie aus tiefsten Herzen ermutigen, dies zu tun.
Damit können die nächsten Angehörigen emotional völlig überfordert sein, deshalb hier meine Bitte an alle, die Sterbeprozesse begleiten: Es geht darum, der scheidenden Seele Mut zu machen, zu tun, wonach ihr in ihrem tiefsten Inneren ist! Welche Worte sie dabei formulieren, ist eigentlich egal, wenn nur die Intension in ihnen die ist, dass JEDE Seele das Recht hat, es sich gutgehen zu lassen!
An dieser Stelle möchte ich über den Grund des Verbleibens außerhalb des Lichts sprechen, der am häufigsten ist: aus Liebe und Verantwortungsgefühl.
Seelen verstehen weniger, was wir denken und viel mehr, was wir fühlen. Vor allem was uns innerlich wahr ist. Sie haben keine Ohren, um zu hören, darum helfen an dieser Stelle auch die wohl meinenden Lippenbekenntnisse ihrer Angehörigen nicht weiter. Es muss uns innerlich ganz und gar wahr sein, wenn wir der Seele zu verstehen geben wollen, dass sie sich nun dem Licht zuwenden darf.
Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Nicht wenige meiner Trauerseminare haben gerade die Unmöglichkeit des Hinterbliebenen zum Behandlungsmittelpunkt: Diesen einen Satz innerlich wahr werden zu lassen, der leicht über die Lippen kommt, aber schwer aus dem Herzen.
“Liebe/r, es ist gut, geh in dein Licht, ich schaffe es, mit meiner Trauer um dich fertig zu werden!”
Die weitaus meisten Seelen gehen nicht ins Licht, weil sie einfach aus Liebe und Fürsorge meinen, in der Nähe bleiben zu müssen. Und sie meinen, egoistisch zu sein, wenn sie sich ins Licht bewegen. Sie spüren durchaus die Freude, die da auf sie wartet. Es ist ein unglaublich intensiver Sog, dort hineinzugehen und kostet viel Kraft, sich dem zu widersetzen.
Aber sie wissen einfach nicht, was da auf sie wartet!
Noch ganz im irdischen “Denken” verhaftet, meinen sie, sich so endgültig von allem, was ihnen lieb und wichtig war, trennen zu müssen. Die Ursache dafür liegt in einem wichtigen Denkfehler, den wir zu Lebzeiten aufbauen. Nämlich: Dass das JENSEITS irgendwo außerhalb unserer Welt liegen würde, ein ferner Ort ist, irgendwo weit, weit weg von uns Lebenden.
Und es nie wieder zu einer Verbindungsmöglichkeit kommt. Aber das ist ganz und gar nicht der Fall!
Ich liebe den Begriff Jenseits nicht besonders, mir wäre der keltische Begriff “Anderswelt” viel lieber, weil er zu weniger Irrtümern führen würde. Aber leider verstehen den nur wenige und so muss auch ich sagen, dass ich mit dem Jenseits Kontakt aufnehme. Deshalb bleibe ich jetzt auch bei dieser Wortwahl.
Das Jenseits ist KEIN ORT, sondern ein BEWUSSTSEINSZUSTAND in einer REIN PSYCHISCHEN Welt.
Diese “Welt” ist Teil unserer Welt und unsere Welt ist Teil jener Welt, untrennbar verknüpft sind beide miteinander. Was beide Welten voneinander trennt, ist UNSERE Wahrnehmungsfähigkeit, die in aller Regel nicht zulässt, jene Bewusstseinsebenen zu erreichen, die dort vorherrschen.
Unsere Verstorbenen gehen also nicht “weg”, sondern ihr Bewusstsein für sich selbst und ihre Umgebung wandelt sich, wird viel weiter, als unsere Wahrnehmungsmöglichkeit reicht. Aber sie erleben sich keinesfalls von uns getrennt. Nur dass sie keine Möglichkeit mehr haben, sich unserem Verstand mitzuteilen. Es sei denn, ein medial begabter Mensch wird dazwischen geschaltet.
Wir sind und bleiben ihnen gegenwärtig, denn sie tragen uns in sich selbst!
Für sie bleibt es eine lebendige Beziehung, aus der heraus sie durchaus “aktiv” werden, indem sie uns Kraft vermitteln oder Trost oder Zuversicht. Sie sind in der Lage, unsere SEELE zu erreichen und so zu stärken, wie es nötig ist.
Eine Voraussetzung dazu gibt es allerdings: Wir selbst dürfen unser Seelenbewusstsein nicht zu sehr von ihrem entfernt halten. Wenn in unserem Bewusstsein Zwanghaftigkeit, Angst, Wut, Resignation, Hass, Eifersucht, Neid oder Hochmut den “Ton” angeben, dann haben wir ein Bewusstseinslevel, der viel, viel zu weit von ihrem entfernt ist. Dann erreicht uns ihre Unterstützung tatsächlich nicht mehr. Wie ein Stecker an einem Fön, der keinen Strom bekommt, weil er auf die Stromstärke der Steckdose nicht eingerichtet ist.
Ist das aber nicht der Fall, dann stehen sie in all ihrer Liebe uns bei, wenn wir die großen und auch kleinen Aufgaben unseres Lebensplanes erfüllen müssen. Nicht, indem sie uns unseren “Job” abnehmen, wir müssen nun einmal unsere Erfahrungen mit unserem Selbst machen. Aber indem sie unsere Potenziale, die in uns liegen, mit ihrer Kraft und Liebe stützen.
Einige Verstorbene tun sich sehr schwer damit, ihre Verantwortlichkeit für ihre Hinterbliebenen loszulassen, ins Vertrauen zu kommen, dass diese ihre Aufgabe der Trauerbewältigung meistern werden. Damit hemmen sie ihr eigenes Bewusstseinswachstum erheblich und sind alles andere als selig.
An diesem Punkt angelangt, reicht ein Reading oft nicht aus (das ja in aller Regel der Beweisführung dient, dass der Tod nicht das Ende der persönlichen Existenz ist), um den Verstorbenen aus seiner Sorge zu nehmen.
Deshalb bin ich in der letzten Zeit zunehmend öfter dazu übergegangen, die Hinterbliebenen einen Brief an den Verstorbenen schreiben zu lassen. In dem schreiben sie (über mich) der Seele des Verstorbenen in ihren eigenen Worten über sich selbst, ihr Leben und ihre Fragen oder Stärken berichten. Ich schreibe dann die Antworten der Seele nieder, die ich bekomme.
Es ist mir eine Freude, zu erleben, wie sehr sich dieser Vorgang für beide Seiten – Verstorbenen und Hinterbliebenen – als sehr heilsam erweist. Hier ist einfach mehr Zeit und Raum, um sich auszutauschen. Ungesagtes darf ausführlich gesagt werden, Hoffnungen und Sorgen benannt, Wünsche und Zweifel diskutiert. Erst so scheinen die letzten Hürden zu fallen, die beide Seiten daran hindern, in die Akzeptanz des Todes zu kommen und dann in die Weiterentwicklung.
Denn keine Seele ist automatisch glücklich, wenn sie sich durchs Licht ins Jenseits begibt, manche brauchen Hilfe. Und wer könnte besser helfen als die Hinterbliebenen selbst?
Damit möchte ich für heute schließen.
Im nächsten Newsletter wird es um jene Seelen gehen, deren Gründe, sich dem Licht zu entziehen, andere Ursachen haben:
Es wird um Verwirrung gehen und wie man dem abhelfen kann.
Aber auch um die Angst der Seelen davor, die “Kontrolle” aufzugeben.
Oder der Angst der Seelen davor, das Licht nicht “wert” zu sein.
Es grüßt herzlich
Uta Hierke-Sackmann
Heilpraxis

